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Denkmalschutz und Naturwunder

Als die Donau die Grenze des Römischen Reiches bildete, hieß das heutige Transdanubien Pannonia. Aquincum, die Hauptstadt der Provinz Pannonia, lag auf dem Gebiet des heutigen Budapest (aqua heißt auf Lateinisch Wasser). Bis heute haben die Archäologen hier 21 antike Bäder entdeckt. Auch das Wasserleitungssystem und die freigelegten, mit Mosaiken geschmückten Bäder in den Villen der reichen römischen Bürger erinnern an die über 2000-jährige Tradition der hiesigen Badekultur. Der Legende nach soll auch ein römischer Krieger den Thermalsee von Hévíz entdeckt und über die heilende Wirkung des Wassers berichtet haben. Im 16. Jahrhundert haben die Türken Ungarn besetzt. Waren vielleicht die Thermalquellen der Grund dafür, dass sie 150 Jahre lang in Ungarn geblieben sind?! Unter den Baudenkmälern aus jener Zeit stechen die auch heute noch genutzten Bäder besonders empor. Solche Bäder sind z. B. das Rác- und das Rudas-Bad in Budapest sowie das Bad in Eger in Nordungarn. Alle wurden zu Beginn des 16. Jahrhunderts gebaut. Im Rudas-Bad dürfen auch noch heute Frauen und Männer nur getrennt an unterschiedlichen Tagen baden.

In der Nähe der einzigen Ziegelsteinburg Ungarns aus dem Mittelalter wurde das Bad und Wellnesszentrum Gyula in dem naturbelassenen Park am Schloss erbaut. In Ungarn werden immer mehr alte Schlösser renoviert und zu Hotels umgebaut, die allen Ansprüchen gerecht werden, wobei besonders solche Schlösser hervorzuheben sind, die über sämtliche Einrichtungen für einen gesundheitsbewussten und erholsamen Aufenthalt verfügen. In den Schlosshotels Parádsasvár, Röjtökmuzsaj, Hőgyész oder Bikal kann der Gast wie ein Fürst leben!

Budapest - die Bäderstadt

Budapests einzigartige Lage, das Donaupanorama und die nach einheitlichen Bauvorgaben errichtete, wunderschöne Andrássy-Straße gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Budapest ist immer etwas los – das umfangreiche Programm bietet Festivals, kulturelle Höhepunkte und interessante Veranstaltungen. Von den bisher gefundenen Quellen befinden sich mehr als 100 in der Hauptstadt. Ungefähr 50 davon speisen die hauptstädtischen Bäder. Das Jubiläum anlässlich der Landnahme der Ungarn vor 1000 Jahren wurde um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit sehenswerten Bauten gefeiert. Um diese Zeit entstanden die schönsten Bäder, unter ihnen das Széchenyi- und das Gellért-Bad.

Einzigartige Badeorte

Der größte zum Baden geeignete Thermalsee der Welt befindet sich in Hévíz in Westungarn. Die Temperatur des Wassers fällt auch im Winter nicht unter 26°C. Um den See herum wurden viele Hotels und Sanatorien errichtet.

Einzigartig in Europa ist das Höhlenbad in Miskolctapolca in Nordostungarn. Entlang einer geologischen Bruchlinie am Fuße des Bükk-Gebirges sprudeln kaltes Karstwasser und warmes Thermalwasser hervor.

Auch in Egerszalók sind Sie im Kurhotel und im Heilbad als Gäste herzlich willkommen.

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